Lesen als Tor zur Welt

Die besten Vorleser und Vorleserinnen der Swisttaler Grundschulen haben sich am 18.5.2019 in der Grundschule am Zehnthof getroffen, um beim Vorlesewettbewerb gegeneinander anzutreten.

„Lesen bedeutet Teilhabe am Leben und Vorlesen ist für fast alle Kinder immer noch der erste Kontakt, den Menschen mit Lesen und Büchern haben. Heute jedoch sind es die Kinder, die vorlesen und wir Erwachsenen dürfen zuhören und genießen!“ Mit diesen Worten eröffnete Rektor Christian Kaiser den Vorlesewettbewerb. Wie wichtig das Vorlesen in Odendorf genommen wird, konnte man auch an den zahlreichen Besuchern ersehen: Neben den teilnehmenden Kindern (jeweils begleitet von einem kleinen Fanclub aus Freunden und Eltern), der Jury der Schule, die sich aus Eltern, Lehrerinnen und Frau Müller (Inhaberin des örtlichen Buchhandels) zusammensetzte, waren auch der stellvertretende Bürgermeister Herr Robert Datzer sowie Frau Brigitte Haselwanter als Vorsitzende des Schulausschusses und Schirmherrin des Vorlesewettbewerbs erschienen. Die Vorleseprofis der einzelnen Schulen stellten nun ihre mitgebrachten Bücher der Jury vor und lasen daraus ein Stückchen vor. Darüber hinaus mussten sie ihr Können aber auch bei einem unbekannten Text beweisen. Die Jury zeigte sich beeindruckt vom hohen Leseniveau der Kinder und hatte es nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen. Während sich die Jury zur Beratung zurückzog, konnten sich alle bei Kaffee und Kuchen stärken: Dies wurde durch Kuchenspenden der Eltern und die Finanzierung des Fördervereins der Grundschule am Zehnthof kostenfrei ermöglicht.

 

 

Mit Spannung wurde dann die Siegerehrung erwartet: In den zweiten Schuljahren erreichte Fynja Redeker aus Buschhoven den zweiten und Julia Dankert aus Heimerzheim den ersten Platz. Der Wanderpokal der dritten Schuljahre war fest in Odendorfer Hand: Lena Effelsberg las sich hier an die Spitze, dicht gefolgt von Vincent Thompson. In den vierten Schuljahren gewann Maleen Jasper aus Heimerzheim, der zweite Platz wurde von Maja Binder aus Odendorf belegt. Stolz nahmen die Kinder die Urkunden und Pokale in Empfang.

Der Förderverein stiftete die Sachpreise – was könnte hier passender sein als Buchgutscheine? Und damit die eindeutig bereits mit dem Lesevirus infizierten Kinder gleich wieder ihrer Leselust frönen und die Gutscheine sofort in Lesestoff umwandeln konnten, blieb das örtliche Buchgeschäft zur Feier des Tages ein wenig länger auf.